Das Böse kommt nachts. -Das Herz stirbt zuletzt.

Völlig frei sein. Tanzen wie der Wind.

Wenn ich mir Bilder von anderen Menschen ansehe, wenn ich ihre Kommentare durchlese, dann träume ich mir mein eigenes Leben. Denke ich wäre dabei. Die Menschen würden mich interessant finden. Würden mit mir lachen. Würden sich in mich verlieben

Entschuldigung. Ich bin nicht interessant, besonders klug, witzig, toll. Ich bin unsichtbar.
Mein bestes Erlebnis war eine Unterhaltung mit einem Metaller, auf einer Hausparty der ehemaligen Liebe. Zungen fusselig geredet, über Wissensäpfel, Delfine und darüber, dass Apfelkorn eine vollständige Mahlzeit ist. Ach wie gerne hätte ich ihm meine Myspaceadresse gegeben, meine Telefonnummer, irgendwas. Aber S. war dabei.  (Er.Er.Er.) Und so kam von meiner Seite nur ein halbwarmes "Man sieht sich." sowieso nicht mehr.
Ach. Ach wie gerne wäre ich verliebt. Nicht unglücklich, sondern glücklich. In einen Schriftsteller beispielsweise, noch ganz am Anfang seiner Laufbahn. Er schreibt Bücher wie Stephen King,nur nicht genauso, sondern auf seine eigene Art. Er zwinkert mir manchmal zu, wenn wir unter Menschen sind und lacht auf seine eigene Art. Er redet viel und kann genauso zuhören. Und er ist ein bisschen zu mager, da er von Ernährung keine Ahnung hat, aber einen zu guten Stoffwechsel. Er ist nicht besonders cool oder angesagt, aber seine Freunde mögen ihn.
Und er ist anders. Manchmal unterhalten wir uns nur durch Zitate aus Büchern und Filmen. Wir haben unsere eigenen Worte für manche Dinge und lachen oft, bis uns die Tränen kommen. Er sagt mir, dass ich die schönste Frau auf der Welt bin und dass er mich liebt. Abends schlafen wir ein, Hand in Hand.

9.5.09 22:55
 


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